Buch "Aufgebrochen. Spur des Ostens: Deutsche Porträts mit Wirkung"

1969 beginnt in Jena ein Physiker-Jahrgang sein Studium. Er geht durch DDR, Wende und Gegenwart, erlebt Brüche, Aufbrüche und Erfolge. 37 Porträts zeigen aus erster Hand, wie ostdeutsches Know-how dieses Land mitprägte.
Wir erfahren von Laserforschung an der Universität, Hochleistungsoptik aus der Lichtstadt Jena, Mikroelektronik in Erfurt und Polymerforschung in Dresden. Wir begegnen den Entwicklern der Multispektralkamera und des Sternsensors, des DDR-Mikroprozessors, des Infrarot-Spektrometers im James-Webb-Teleskop und der Hightech-Keramik aus Hermsdorf; wir befragen Menschen, die Verwaltung, Umweltschutz und neue Einrichtungen in der ehemaligen DDR und nach der Wende voranbrachten.
Wer sich in „MINT“ bewegt – Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Technik –, lernt Ungewissheit zu meistern. Daraus entsteht Haltung. Daraus entsteht Gestaltungskraft. Daraus entsteht Motivation.
Was dieses Buch authentisch zeigt:
¬ Wie Expertise aus dem Osten auch heute noch in Raumfahrt, Mikroelektronik, Polymer- und Lasertechnik Weltmarktprodukte formt.
¬ Wie Zivilcourage, Ausreise und Friedensarbeit Biografien öffnen.
¬ Wie MINT als Denkwerkzeug durch Krisen trägt und Türen in neue Karrieren aufstößt.

Der Autor und Fotograf Roland Hensel, selbst Teil dieser zum sozialistischen Aufbau reformierten „Matrikel 69“, hat zahlreiche Gespräche geführt, Porträts aufgenommen und ein vielstimmiges Panorama ostdeutscher Lebenswege geformt:
Klar im Blick, reich an Einsichten, ermutigend für Zeiten des Umbruchs.
Ein Kompendium von Ost-Erfahrungen für ein Deutschland der Zukunft.

Buch mit 352 Seiten und 82 Abbildungen ist im Verlag Geschichte der Naturwissenschaft und der Technik erschienen zum Preis von 34,80 €.
ISBN: 978-3-86225-148-3 über den Buchhandel bestellbar oder direkt beim Verlag über aufgebrochen.org . Auch als E-Book erhältlich.

Buchvorstellung

Rezensionen

  • Eine erste Rezension findet sich im Blog PhysikPro und ist von Alexander Pawlak geschrieben:
    "Gerade Jugendliche möchte das Projekt zum Nachdenken darüber anregen, dass MINT-Fächer wie die Physik auch in Zukunft vielfältigste Berufswege eröffnen."
    https://pro-physik.de/nachrichten/aufgebrochen
  • Eine weitere Rezension schrieb Gerold Hildebrand, die auf der Internetseite der Havemann-Gesellschaft veröffentlicht wurde.
    Jenaer Physik-Matrikel 69 - Diverse Lebensverläufe über grundverschiedene Versuchsanordnungen hinweg Wunder der Physik gibt es immer wieder. Politische Versuchsanordnungen wandeln sich. Manchmal grundlegend. Ein Buch auch für Laien, besonders aber für heute Studierende.
    Einen Vorgeschmack liefert die Projekt-Homepage
    https://www.havemann-gesellschaft.de/beitraege/hildebrand-rezension-aufgebrochen/
  • Und hier noch eine Rezension von Martin Ciupek in den VDI-Nachrichten:
    "Re-Skilling haben viele Menschen im Laufe ihrer Karriere ganz selbstverständlich erlebt – oft, weil äußere Ereignisse sie dazu zwangen, neue Wege zu gehen. So traf das Ende der DDR auch Physikstudierende, die sich nach der Wende neu orientieren mussten. Rückblickend zeigt sich, wie hilfreich ihre zuvor erworbenen Fähigkeiten für diesen Wandel waren. Dem Autor Roland Hensel gelingt es, viele persönliche Erinnerungen von Physikern zu einem Gesamtbild zusammenzuführen. Das Buch macht Hoffnung, in dem es Auswege in schwierigen Lebenszeiten eindrücklich beschreibt."
    https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/aufgebrochen-wie-naturwissenschaftler-neuorientierung-meistern/

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