Spur des Sehens
Fotografien zeigen mehr als einen Augenblick. Sie erzählen von Zeit, von Orten, von Menschen und von den Spuren, die sie hinterlassen.
Mich interessiert, was sichtbar ist – und was sich erst auf den zweiten Blick erschließt: Veränderungen und Brüche, Erinnerungen und Überlagerungen, Zeichen menschlichen Wirkens und die Spuren der Zeit in Landschaften und Gesichtern.
Seit über vierzig Jahren begleitet mich dabei eine Frage:
Wie verändert sich unser Blick auf die Welt?
Meine Fotografien geben darauf keine eindeutigen Antworten. Sie sind eine Einladung, genauer hinzusehen, Bekanntes neu zu entdecken und den eigenen Wahrnehmungen zu folgen.
Spur des Ostens
Aufgebrochen. Spur des Ostens: Deutsche Porträts mit Wirkung. ist ein Buch über 37 Menschen und 37 Lebenswege. Sie sind in der DDR aufgewachsen, haben Umbruch und Wiedervereinigung erlebt und ihren eigenen Weg in die Gegenwart gefunden.
„Aufgebrochen“ verbindet Porträtfotografie mit persönlichen Geschichten und Zeitgeschichte. Es erzählt von Herkunft und Veränderung, von Brüchen und Möglichkeiten – und von der Frage, welche Spuren eine Gesellschaft und ihre Geschichte im Leben des Einzelnen hinterlassen.
Spur der Gedanken
Manche Fotografien erschließen sich sofort. Andere brauchen Zeit.
Im Journal erzähle ich von Bildern und ihren Geschichten, von Begegnungen, Orten und Projekten. Von Fotografien, die nach Jahren eine neue Bedeutung bekommen, und von Dingen, die sich erst beim zweiten Blick zeigen.
Es geht um Fotografie, Erinnerung und Wahrnehmung – und gelegentlich auch um die Geschichten hinter „Aufgebrochen“.
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